Prolog:
Freitag, was tut man an einem Freitag als ottonormal Jugendlicher ? Richtig Feiern, dem gingen wir auch freudig nach, indem wir auf die Geburtstagsparty von einem Juggerkollegen, Daniel, in Wuppertal beiwohnten. Zu unserem Leid stand da noch nicht fest, wann genau wir uns am nächsten Tag treffen um zum 1. gemeinsamen Training in Münster zu fahren – grausam sag ich euch, denn äquivalent zu den leerenden Bieren ging uns auch die Zeit flöten, die wir brauchen um unsere Kater zu besänftigen und den Schönheitsschlaf voll gedeihen zu lassen. Das Ende vom Lied war dass, wir um 4 Uhr gingen und uns irgendwann morgen – es würde noch vor 10 Uhr in unserem Forum stehen – treffen würden. HAHA.
Im Vollsuff nur die Hälfte registriert legte ich mich schlafen, in der Hoffnung das Treffen würde sich so gegen 1 ansiedeln, bis mich mein werter Herr Kollege Ippo um 10 uhr aus’m Bett klingelte und fragte wo ich bleiben würde.
Die Anfahrt:
11:52 fuhr der Zug, die RE7, anderthalb Stunden nach Münster.
Mit leerem Magen, vollgepackter Tasche und mit bis auf die Zähne bewaffneten Pompfen sorgten wir für jede Menge aufsehen, als wir sowohl in Wuppertal, sowie in Münster durch die Straßen zogen. Die Landschaften änderten sich wie Aggregatzustände von industriehaft,bis landschaftlich angehauchte Einöden, hinüber zum schönen flachen Münster. Angekommen sorgte die unbekannte Umgebung erstmal für Orientierungsschwierigkeiten doch einmal Pfad gefasst, konnte unser Team dann doch letzten endlich den Parcours durch die Moore Münsters meistern.
Das Ankommen:
Jenes war relativ einfach, wir gingen hin und waren da.
Wir wurden herzlich empfangen von Zivilisten die dämlich guckten als 13 Leute, jeder mit 1 oder 2 Pompfen in der Hand den Trampelpfad entlang gingen, zielgerade auf die hinterste Wiese, Ausschau haltend ob noch andere Seelenverwandte schon da waren.
Endlich richtig angekommen ging es dann auch gleich ans Ausziehen, Anziehen, Begrüßen, Warmlaufen und Erkunden der großen Wiese.
Weiteres folgt heute Abend








